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Baccelli con Marzolino - Saubohnen mit jungem Pecorino
17. Apr 20261 Min. Lesezeit

Baccelli con Marzolino - Saubohnen mit jungem Pecorino

Dieses toskanische Antipasto ist eine Hymne an den Frühling: Frische Saubohnen - in der Toskana baccelli, im Rest Italiens fave genannt - serviert mit einem jungen Pecorino, Olivenöl und etwas Brot. Basta!

Marzolino heißt der junge Pecorino aus frischer Schafsmilch, weil er früher immer im März produziert wurde, jetzt typischerweise das ganze Frühjahr über. Die Rinde ist dünn und entweder weiß oder rot, wenn der Käselaib mit Tomaten eingerieben wurde. Der Käseteig ist weiß oder hell-gelblich, gibt auf Druck nach und schmeckt milchig-würzig, denn er wird nur zwischen 15 und max. 60 Tagen gereift.

Die Bohnen werden gemeinsam am Tisch gepult und dann mit bestem Olivenöl übergossen. Mit minderwertigem Öl ist das Essen leider komplett ruiniert. Die Toskaner servieren zu diesem Antipasto ihr ungesalzenes Brot. Scusate, Toscani, aber mir schmeckt eine Focaccia besser dazu ;-)

Zutaten für 2 Personen:

ca. 500 g frische Saubohnen zum selbst Pulen

ca. 300 g Pecorino Marzolino Toscano oder anderer junger Pecorino

Focaccia in kleine Stücke geschnitten

Und weil es ein Toskana-Klassiker ist: toskanisches Olivenöl nach Belieben z. B. von

Fattoria Altomena - Esclamativo Bio

Fattoria Ramerino - Guadagnolò Primus Bio

Fonte di Foiano - 1979

Buon appetito!

Foto: SuperOlio

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