Dieses toskanische Antipasto ist eine Hymne an den Frühling: Frische Saubohnen - in der Toskana baccelli, im Rest Italiens fave genannt - serviert mit einem jungen Pecorino, Olivenöl und etwas Brot. Basta!
Marzolino heißt der junge Pecorino aus frischer Schafsmilch, weil er früher immer im März produziert wurde, jetzt typischerweise das ganze Frühjahr über. Die Rinde ist dünn und entweder weiß oder rot, wenn der Käselaib mit Tomaten eingerieben wurde. Der Käseteig ist weiß oder hell-gelblich, gibt auf Druck nach und schmeckt milchig-würzig, denn er wird nur zwischen 15 und max. 60 Tagen gereift.
Die Bohnen werden gemeinsam am Tisch gepult und dann mit bestem Olivenöl übergossen. Mit minderwertigem Öl ist das Essen leider komplett ruiniert. Die Toskaner servieren zu diesem Antipasto ihr ungesalzenes Brot. Scusate, Toscani, aber mir schmeckt eine Focaccia besser dazu ;-)
Zutaten für 2 Personen:
ca. 500 g frische Saubohnen zum selbst Pulen
ca. 300 g Pecorino Marzolino Toscano oder anderer junger Pecorino
Focaccia in kleine Stücke geschnitten
Und weil es ein Toskana-Klassiker ist: toskanisches Olivenöl nach Belieben z. B. von
Fattoria Altomena - Esclamativo Bio
Fattoria Ramerino - Guadagnolò Primus Bio
Buon appetito!
Foto: SuperOlio
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