Zuppa Fiorentina – Gemüse-Bohneneintopf auf Florentiner Art

Rezept Zuppa Fiorentina

Seelenwärmer gefällig? Dann empfehle ich Ihnen dieses klassische Rezept aus der Toskana. Machen Sie gleich eine größere Menge. Das Gericht eignet sich hervorragend zum Einfrieren und schmeckt beim Aufkochen noch besser.

Dieses Gericht stammt von der wunderbaren Kochbuchautorin Cettina Vicenzino. Sie finden es mit vielen anderen köstlichen Rezepten in meinem Buch „SuperOlio“.

Besonders gut schmeckt der Toskana-Klassiker am nächsten Tag, wenn die Suppe noch einmal aufgekocht und dann zur Ribollita, der Aufgekochten, wird. Dafür Weißbrotscheiben vom Vortag und Gemüsesuppe schichtweise in eine feuerfeste Form geben und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag gut umrühren. Wenn Flüssigkeit fehlt, noch etwas Suppe bzw. Gemüsebrühe dazugeben. Die Konsistenz des Gerichts sollte einem Eintopf ähnlich sein.

Olivenölempfehlung: Dieses einfache Gericht ist fantastisch mit mittel- intensiv fruchtigen Olivenölen. Ein guter Schuss dieser kraftvollen Öle über den Eintopf und Sie werden sich freudig seufzend diesem Moment des Genusses hingeben.

Für 6 Personen

Zubereitungszeit:1 Stunde 10 Minuten

120 g Cannellini Bohnen

1 rote Zwiebel, geschält und gewürfelt

1 große Möhre, gewürfelt

1 Stange Staudensellerie, in kleine Stücke geschnitten

2 Knoblauchzehen, geschält und grob gehackt

Einige Fenchelsamen

Ca. 200 ml (½ Dose)  Kirschtomaten oder geschälte Tomaten

1 EL Tomatenmark

2 Salbeiblätter, 1 Rosmarinzweig, 1 Lorbeerblatt, 1 Thymianzweig

1 Stück Parmesanrinde

120 g Schwarzkohl (alternativ Grünkohl), geputzt und in Stücke geschnitten

120 g Wirsing, geputzt und in Stücke geschnitten

120 g Mangold, geputzt und in Stücke geschnitten

250 g mehligkochende Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten

250 g Kürbis (Muskat-, Chestnut- oder nach Belieben), geschält und in Stücke geschnitten

Meersalz

Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Als Ribollita zusätzlich:

6 Scheiben geröstetes Weißbrot

6 gehäufte EL geriebener Parmesan

Die Bohnen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen lassen. In einem großen Topf 3 EL Olivenöl bei kleiner Hitze erhitzen und darin die Zwiebel, den Knoblauch, den Sellerie, die Fenchelsamen und die Möhre anschwitzen. Dann das Tomatenmark dazugeben, verrühren, kurz mit anbraten und mit den Kirschtomaten und 2 Liter Wasser ablöschen. Die abgetropften Bohnen mit allen Kräutern und der Parmesanrinde (sie gibt dem Gericht Umami-Geschmack) hinzugeben und ca. 1 Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Danach die Suppe salzen, pfeffern, die Kartoffeln dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Nach 10 Minuten alle Kohlsorten zusammen mit dem Kürbis dazugeben und weitere 10–15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Wer mag, kann 1–2 Kellen der Suppe pürieren, um eine cremigere Konsistenz zu erhalten. Vor dem Servieren die Parmesanrinde entfernen. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem guten Schuss intensiv fruchtiges Olivenöl servieren.

 

Rezept und Foto: Cettina Vicenzino

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